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Fielmann sieht Krise als Chance
...und erhöht die Werbeaufwendungen
Die Optikerkette Fielmann hat im ersten Quartal kräftig die Werbetrommel gerührt, um sich gegen die Folgen der Wirtschaftskrise zu stemmen und dabei ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2009 gesteigert und will nach eigenem Bekunden auch in der Krise weiter wachsen.
Der Konzernumsatz stieg auf Jahressicht um 2,8 Prozent auf rund 464 Millionen Euro, teilte Europas größter Optiker mit. Der Absatz habe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent auf 3,1 Millionen Brillen zugenommen.
Der Vorstand zeigte sich derweil zuversichtlich, auch in der Krise die Marktposition ausbauen zu können.
Analysten zufolge könnte Fielmann zu den Gewinnern der Krise gehören.
Die Erfahrung zeigt, dass vor allem Unternehmen, die ihre Werbeinvestitionen in Rezessions- und Krisenzeiten konstant halten oder erhöhen, ihre Position im Wettbewerb behalten oder gar verbessern können. Jede Krise hat ihre Gewinner und zu denen zählt regelmäßig der, der auch in der Krise auf die Kraft der Werbung vertraut. Experten sind sich dessen bewusst und gehen daher den richtigen Weg: Werben gegen die Krise!